
The Hunger
Jeden Donnerstag | 00.20 Uhr
Mystery-Serie, GB/USA/CDN Staffel I-II, 1997-1999, 44 Folgen
Host:
Terence Stamp (1. Staffel)
David Bowie (2. Staffel)
Zur Serie:
Als Host der 1. Staffel ist Schauspieler Terence Stamp (‚Superman I +II', ‚Star Wars: Episode 1') zu sehen, deren Handlung im weitesten Sinne mit Tony Scotts Film ‚Begierde' (orig. ‚The Hunger') von 1983 verknüpft ist. Jede Episode ist eine erotische und phantastische Version der ‚Erzählungen von der
dunklen Seite des Lebens' und handelt von verbotener Lust, Erotik, Homo- und Bisexualität und von verhängnisvollen dunklen Mächten. Erzählungen der Schriftsteller Théophile Gauthier und Edgar Allan Poe lieferten in zwei Episoden die Vorlage. Die brillante Kameraführung der Serie, die in einigen Episoden von Tony Scott selbst übernommen wurde, erhielt eine Emmy-Nominierung (1998) sowie eine Nominierung für den CSC Award (2000).
Die 2. Staffel umfasst 22 Folgen, die in den Jahren 1999 in 80 verschiedenen Sets an 40 verschiedenen Drehorten entstanden ist. Als Host konnte David Bowie gewonnen werden. Für die Special Effects zeichnet Big Bang Animation verantwortlich. Tony und Ridley Scott konnten zudem für die einzelnen Episoden renommierte Regisseure wie Russell Mulcahy (‚Highlander') oder George Mihalka (‚The Palmer Files') engagieren. Als Schauspieler sind u.a. Eric Roberts, Jennifer Beals, Cathy Moriarty und Brad Dourif zu sehen.
Hintergrund Tony Scott:
Der Film ‚Begierde' (orig. ‚The Hunger'), den der Werbefilmer Tony Scott 1983 mit ebenso ungewöhnlicher wie brillanter Starbesetzung als Regiedebüt vorlegte, erzählt von der ägyptischen Vampirin Miriam (Catherine Deneuve), die im Großstadtdschungel von New York gemeinsam mit
ihrem ewigen Geliebten (David Bowie) nach immer wieder neuen Opfern sucht, die sie aussaugen kann. Als Miriams Geliebter zu altern beginnt, kommt seine Psychologin (Susan Sarandon) ins Spiel... Mit einer unglaublich freizügigen Sexszene zwischen Catherine Deneuve und Susan Sarandon sicherte sich Tony Scott jede erdenkliche Aufmerksamkeit und die Garantie, in der Geschichte des Films einen festen Platz zu behalten. Das Werk wurde ebenso heiß diskutiert wie begeistert gefeiert. Mit den nachfolgenden Filmen (‚Top Gun' mit Tom Cruise, 1986 / ‚True Romance', 1993 oder auch ‚Eine gefährliche Affäre', 1990) festigte der Bruder des ebenso berühmten ‚Alien'-Regisseurs Ridley Scott seinen Ruhm.
